Doris Doppler
Doris Doppler ist über Umwegen zur Fotografie gekommen: Nach ihrem Studium der Betriebswirtschaft begann sie, ihr kreatives Talent als freie Werbetexterin und Autorin zu verwirklichen. Doch das Erschaffen neuer Welten in Form von Wörtern und Sätzen war ihr nicht genug. Inspiriert von einem amerikanischen Fotoblog griff sie 2007 zur Kamera und begann, die Welt auf visuelle Weise zu interpretieren.
Zu ihren bevorzugten Genres gehört die Unternehmensfotografie. Für Doris Doppler sind Unternehmen Orte schöpferischer Kraft, die Symbiose aus menschlichem Fühlen und rational-technischem Kalkül. Produktionshallen, Lager und Verwaltungsgebäude besitzen ihre eigene Ästhetik, die es fotografisch zu übersetzen gilt – und zwar ausschließlich mit available light. Bei dieser konzeptionellen Unternehmensfotografie wird Doppler von einer Kunstagentur vertreten.
Der zweite wichtige Bereich ist für Doris Doppler die Landschaftsfotografie – und zwar abseits von beeindruckenden Hochglanz-Fotos. Im Gegensatz zu den meisten Fotografen wählt Doppler für ihre Landschafts-Interpretationen das Hochformat. Sie arbeitet mit minimalistischen Ausschnitten und konzentriert sich auf scheinbar unwichtige oder einförmige Motive. Ein besonderes Faible hat Doris Doppler für das Landleben in all seinen Facetten – vom vorbeifahrenden Traktor über Einblicke in Kuhställe oder das Bestellen der Felder. Bauerntum und Landschaft werden so auf eine reduziert-meditative Art interpretiert.





