Gregor Halenda
Der amerikanische Fotograf, geboren 1965 in einer Kleinstadt in Colorado, entdeckte schon im Kindesalter seine Begeisterung und Begabung für die Fotografie. Bereits mit zwölf Jahren brachte er seinen ersten Gehaltsscheck nach Hause, nachdem ihm die Lokalzeitung für 25 Dollar seine Aufnahme eines Bullenreiters beim Rodeo abgekauft hatte. Sein Studium des Fotojournalismus finanzierte er sich durch seine fotografische Tätigkeit bei Zeitungen.
Vom Großstadtleben fasziniert, ging Halenda nach New York, arbeitete mit dem renommierten Fotografen Gregory Heisler zusammen und beschäftigte sich erstmals mit der Digitalfotografie, die damals in den Anfängen lag. Da sie noch nicht soweit entwickelt war, bewegliche Objekte einzufangen, fotografierte Halenda zunächst Stillleben.
Er experimentierte mit jeder technischen Neuentwicklung, sah seine Ansprüche jedoch erst nach dem Erwerb einer Hasselblad-Kamera erfüllt, mit der er nunmehr seine außergewöhnlichen und bewegungsintensive Bild-Ideen verwirklichen und somit seine Leidenschaft für Motorräder ausleben konnte.
Halenda bezeichnet sich selbst als Ästhet, der stets auf der Suche nach eleganten Lösungen ist: „Die Welt ist ein Chaos von Optionen, und meine Aufgabe als Künstler besteht darin, die angenehmste Wahl zu treffen. Seine Bilder von Objekten, Figuren, Städten und natürlich Motorrädern sprühen vor knallenden Farben, unglaublicher Dynamik und somit erzeugter Lebendigkeit und Dramatik.
Im Jahr 2008 nahm Gregor Halenda erstmalig an einem Fotografiewettbewerb teil und wurde bei den begehrten Hasselblad Masters als bester Fotograf in der Kategorie „Produkte“ ausgezeichnet.





