Andreas Bitesnich

Andreas Bitesnich, 1964 in Wien geboren, war in seinem jungen Erwachsenenleben zunächst Einzelhandelskaufmann. Seine Erfahrungen mit der Fotografie beschränkten sich auf gelegentliche Urlaubsbilder. Sein Interesse für die Foto-Kunst wurde 1988 durch die Arbeiten eines Freundes erregt, der als Fotoassistent tätig war.
Bitesnich widmete sich von nun an mit allem Ernst der Fotografie. Er erlernte in kurzer Zeit das nötige Fotohandwerk autodidaktisch. Bekannt wurde er vor allem durch Körper-Fotografien, die von einer kühlen Erotik sind. Er setzt seine Modelle vielfach so in Szene, dass sie wie Skulpturen anmuten.

In seinen Arbeiten ist Andreas Bitesnich experimentierfreudig und wandelbar, sein Stil ist von großer Klarheit. Zunächst faszinierte ihn die Schwarz-Weiss-Fotografie in Verbindung mit grafischen Elementen. Später ist er andere Wege gegangen und hat sich in der Folge die Farbfotografie erschlossen.
Neben der Aktfotografie haben Bitesnich immer (oder noch immer) Reisefotos interessiert. Die Reisefotografie hat allerdings einen weniger großen Bekanntheitsgrad erreicht wie seine Kunst-Erotik-Fotos. Insgesamt werden seine Arbeiten als phantasievoll und von eigener Ästhetik bestimmt gepriesen, in ihrer Perfektion erscheinen sie nie langweilig.

Heute gilt er weltweit als begehrter Fotograf und als ein Meister des Lichts. Wer sich für Bitesnichs Arbeiten interessiert, der sei auf seine Bücher verwiesen: “Pola Nudes”, “Nudes”, “Women”, “on form” ­ sinnliche Körperbilder, das fünfte Buch “Travel” umfasst eine Sammlung seiner Reisebilder.

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